Gopperer mit neuer Kooperation / April-April

Präsident Daniel Schwäbl: „Mit vielfältigen Veranstaltungen Kunst und Kultur direkt erlebbar, spürbar, sichtbar machen. Dazu benötigt man auch finanzielle Mittel, deshalb gehen wir den Schritt der Kooperation“.

RUPERTSBUCH. Auf Grund der vielen abgesagten Aktivitäten des Stammtisch d’Gopperer und der damit verbundenen fehlenden Einnahmen hat sich Präsident Daniel Schwäbl auf die Suche nach neuen Investoren begeben. Um einen Interessenskonflikt zu lokalen Betrieben und Unternehmer:innen zu vermeiden, entschied sich der Präsident kurzerhand dafür auf den internationalen Märkten Werbung für unseren Stammtisch zu machen. Nach einigen Wochen und unzähligen Sondierungsgesprächen können wir nun Erfolg vermelden. Durch den Einstieg eines internationalen Großkonzerns, konnte der finanzielle Engpass des Stammtisches verhindert und somit die Planungen für die Post-Corona-Jahre gestartet werden.

Das neue Logo der Gopperer auf Basis des 25-jährigen Kooperationsvertrages.

 

Präsident Daniel Schwäbl und der internationale Großkonzern haben ein auf 25 Jahre angelegtes Kooperationsabkommen unterzeichnet. „Unsere Beziehungen zum Stammtisch werden nicht durch die gegenwärtige Situation beeinflusst, sondern sind dauerhaft und strategisch“, zitierten lokale Nachrichtenagenturen den Investor. Der Gopperer-Präsident nannte das Dokument einen Plan für eine Zusammenarbeit bei Veranstaltungen, Wirtschaft und Handel „mit besonderem Fokus auf den Privatsektor beider Seiten“. Der Kooperationsvertrag regelt auch einige wenige Punkte der Zusammenarbeit. Der erste Punkt des Vertrags beinhaltet die Anonymisierung des Investors. Dieser möchte nicht persönlich in Erscheinung treten und auch nicht namentlich genannt werden. Der zweite Punkt regelt den Öffentlichkeitsauftritt des Stammtisches. Hierzu wurden kleinere Anpassungen am Logo der Gopperer vorgenommen. Diese Anpassungen sind so gering wie möglich gehalten, um die traditionelle Werte der Gopperer und den Leitspruch „Ehre das Alte – Lebe für das Neue“ zu bewahren.

Die weiteren Punkte des Kooperationsvertrages in der Zusammenfassung:

  • Bereitstellung von Heiz- und Grillgas auf allen Veranstaltungen durch Investor,
  • Erweiterung des Getränkesortiments auf Veranstaltungen um Wodka (Marke des Investor),
  • zum Hemd / Polo und Lederhose soll zukünftig auch eine Gopperer-Uschanka bei offiziellen Anlässen getragen werden.

Die Gopperer-Uschanka als offizielle Vereinskleidung

 

Im zweiten Schritt des Kooperationsvertrages einigte man sich auf die Vorbereitung eines Börsengangs im Jahr 2025. So wurde festgelegt, dass man sich auf ein Listing an der russischen Börse vorbereite und 12 Millionen Aktien ausgegeben werden sollen. Dieser Schritt wird nun zeitnah von entsprechenden Finanzdienstleistern geprüft und könnte die Internationalisierung des Stammtisches unterstützen. Die Aktien werden dann mit folgenden Namen gehandelt werden können:

GopTransInv (WKN: A0DS9S, ISIN: RU393715S2046)

Gopperer übergeben Spenden

Den traditionellen Christbaumverkauf und unseren Christbaum-Lieferdienst konnten wir aber dank eines Hygienekonzepts durchführen – mit großem Erfolg“, freut sich Daniel Schwäbl vom Rupertsbucher Stammtisch d’Gopperer. Er bedankt sich bei allen Käufern – „und heuer speziell auch noch bei der Hainmühle Morsbach die jedem Käufer noch 2,5 Kilogramm Mehl spendierte“.

Daniel Zintl (Mitte) von der Organisation Hand-in-Hand bei der Spendenübergabe mit den Gopperern Jürgen Heimisch (l.) und Daniel Schwäbl (r.)

Der vorweihnachtliche Baumverkauf wird bereits seit 20 Jahren von den „Gopperer“-Mitgliedern unter Federführung von Josef Breitenhuber organisiert.  Der Lieferdienst im nahen Umkreis wurde erstmals 2016 angeboten. Was dem Vereinsvorstand Daniel Schwäbl und seinen „Gopperern“ dabei ein besonderes Anliegen ist: Die Einnahmen aus dem Christbaumverkauf – und in „normalen“ Jahren auch die Einnahmen des Weihnachtsmarktes – werden stets an gemeinnützige Organisationen gespendet. „Die Vorschläge, wen wir jeweils unterstützen möchten, werden zunächst im Vereinsausschuss besprochen und anschließend den übrigen Mitgliedern vorgestellt“, erklärt Schwäbl.

Denn dabei geht es um nicht unbeträchtliche Summen: Selbst unter den erschwerten Bedingungen des Corona-Winters können die „Gopperer“ heuer 3000 Euro weitergeben. Die Hälfte, also 1500 Euro, erhält die ehrenamtliche Spendengruppe „Hand in Hand“. „Diese Organisation steht für schnelle und unkonventionelle Hilfen für Bedürftige in der Region rund um Eichstätt. Mehrere unserer Ausschussmitglieder sind auch Mitglieder der Spendengruppe und konnten die anderen von ihren guten Erfahrungen mit ,Hand in Hand‘ überzeugen“, so der Vereinsvorsitzende.

Der „Hand-in-Hand“-Mitbegründer Daniel Zintl war selbst im Dezember beim Christbaumverkauf der „Gopperer“ in Workerszell vor Ort und ziemlich beeindruckt, wie er zugibt: „Wenn man gesehen hat, wie top organisiert der Verkauf unter Corona-Bedingungen durchgeführt wurde, und das alles ehrenamtlich – und ich kann mir denken, wie viel Arbeit dahintersteckt -, das ist schon richtig klasse. “ Dass die „Gopperer“ nun „Hand in Hand“ unterstützen und das mit 1500 Euro, freue ihn natürlich sehr, bedankte sich Zintl bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks.

Der zweite Teil der „Gopperer“-Spende geht an das ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit. Spendenzweck ist die Unterstützung der Hochwasseropfer in Honduras, wie Daniel Schwäbl berichtet.

Bericht aus dem EK vom 03.02.2021 / Editiert für die Homepage durch M. Schneider

Gopperer rutschen gut ins Jahr 2021

Auch den Gopperern ist der Rutsch ins Jahr 2021 gelungen. War das Jahr 2020 von Absagen über Absagen der traditionellen Veranstaltungen geprägt, zeigte sich der guten Zusammenhalt der Stammtisch-Brüder auch in der Resonanz der virtuellen Angebote.

Kurz vor Weihnachten wurde vom Präsidenten noch ein Weihnachtsgruß per Videobotschaft verschickt. Hier bedankte sich Daniel Schwäbl für den Zusammenhalt in der schwierigen Zeit und wünschte allen Gopperern mit Familie frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Im Anschluss wurde noch eine virtuelle Weihnachtsfeier durchgeführt. Es gab ein 3 Gänge Menü – zu mindestens die Fotos davon und dazwischen Instrumentalstücke, Chorlieder und Geschichten aus den letzten Weihnachtsfeiern.

Pünktlich zum Jahreswechsel wurde der Gopperer Webredaktion dann noch exklusives Videomaterial zugespielt. So zeigte das Video eine Videokonferenz der Dorflaller (bekannt aus dem Bockbierfest). Diese wussten so einiges zu berichten und wünschten den Mitglieder einen guten Rutsch. Folgende Abbildung zeigt einen Ausschnitt aus der Skype-Konferenz, an der u.a. Bürgermeister Stefan Bauer, der Gopperer Präsident und lokale Politik-Größen teilnahmen.

Im Jahresendspurt 2020 gab es dann noch eine Veranstaltung, welche Live und in Farbe durchgeführt worden ist. Am 3. Adventsamstag konnte der Christbaumverkauf der Gopperer unter Einhaltung strikter Hygienemaßnahmen abgehalten werden. Im Vorfeld wurde hier, federführend durch den Präsidenten, ein Konzept zur Vorlage beim zuständigen Landratsamt erarbeitet und schlussendlich auch genehmigt. Die Resonanz der Bevölkerung war überragend. Bis zum frühen Nachmittag war ein Großteil der Christbäume schon vergriffen. Wie berichtet, werden die Erlöse aus dem Verkauf  gespendet. Die Spendenübergabe ist aktuell auch schon in Planung und wird bald hier auf der Homepage und in den lokalen Medien verkündet werden können.

Christbaumverkauf am Samstag, 12.12.20

unser Christbaumverkauf am Samstag, 12.12.2020 kann stattfinden. Wir haben heute vom Landratsamt Eichstätt die Bestätigung erhalten, dass wir trotz der strengeren Maßnahmen der bayrischen Staatsregierung den Christbaumverkauf durchführen können. Bitte beachtet folgenden Ablauf und haltet die Vorgaben ein und befolgt die aufgestellten Hinweisschilder.

Der Markt findet am Samstag, 12.12.2020 von 10:00 Uhr – 15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Dorfplatz am Feuerwehrhaus in Workerszell. Es wird im Umkreis von 12km einen Lieferdienst geben. Zu jedem gekauften Baum gibt es 2,5kg Mehl von der Hainmühle Morsbach gratis dazu.

Die Erlöse aus dem Christbaumverkauf werden an die ehrenamtliche Organisation „Hand in Hand“, sowie an das ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit, zu Gunsten der Hochwasseropfer in Honduras gespendet.

Anbei findet ihr unseren Lageplan (als download bitte hier klicken). Es dürfen nur eine bestimmte Anzahl Personen in den Verkaufsbereich, alle anderen dürfen im Wartebereich sein, bzw. um den Dorfplatz verteilt. BITTE ÜBERALL DEN SICHERHEITSABSTAND GEWÄHRLEISTEN. Sobald ein freier Verkäufer für euch verfügbar ist, dürft ihr den Verkauf betreten (max. 2 Personen aus einem Hausstand). Ihr sucht euch euren passenden Baum aus. Dieser wird eingenetzt und auf Wunsch vor die Haustüre geliefert. Der Verkaufsbereich muss über den Ausgang verlassen werden. Außerhalb des Verkaufsbereiches findet ihr die Kasse zum Bezahlen.

Auf allen Verkehrsflächen, Wegen und Bereichen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Nicht befolgen dieser Anweisung kann zu einem Platzverweis führen und im schlimmsten Fall die gesamte Veranstaltung gefährden. Der Stammtisch d’Gopperer empfehlen, auch bereits auf dem Weg zum und vom Verkauf eine Maske zu tragen.

 

Christbaumverkauf und besinnliche Einkehr

Auch wenn der diesjährige Weihnachtsmarkt in Rupertsbuch abgesagt werden musste, haben sich die Gopperer für die „staade Zeit“ einiges einfallen lassen.

Die lebensgroße Krippe lädt nun in Workerszell zu Spaziergängen und besinnlichen Momenten ein.

Die lebensgroße Krippe lädt nun in Workerszell zu Spaziergängen und besinnlichen Momenten ein. (Foto: K. Wagner)

Eine gute Nachricht zu Beginn: Der Christbaumverkauf kann abgehalten werden, da das Hygiene-Konzept der Gopperer vom Gesundheitsamt in Eichstätt genehmigt wurde.

Der Verkauf findet am Samstag, 12. Dezember, von 10 Uhr bis 15 Uhr vor dem Feuerwehrhaus in Workerszell statt. Er wird von allen Gopperer-Mitgliedern ehrenamtlich vorbereitet und abgehalten. Auch dieses Jahr gibt es eine Besonderheit beim Verkauf in Workerszell: Erneut wird ein „Christbaum-Lieferdienst“ im Umkreis von rund zwölf Kilometern angeboten. So kann man sich seinen Baum aussuchen und sich diesen dann vor die Haustüre liefern lassen. Außerdem gibt es zu jedem verkauften Baum ein Präsent der Hainmühle aus Morsbach.

„Wichtig ist jedoch, dass Sie sich an die Hygienevorschriften halten. Tragen Sie bitte einen Mund-Nasenschutz und folgen Sie den Weisungen der Helfer vor Ort. Zudem bitten wir, nur zu zweit pro Haushalt zu kommen“, schreibt der Verein.

Wie bereits in den zurückliegenden Jahren werden auch dieses Jahr die Einnahmen des Christbaumverkaufs vom Stammtisch gespendet. Einen Teil erhält die ehrenamtliche Organisation „Hand in Hand“. Die Organisation steht für schnelle und unkonventionelle Hilfen für Bedürftige im Eichstätter Umkreis. Der zweite Teil der Spende geht an das ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit. Der Spendenzweck hier ist die Unterstützung der Hochwasseropfer in Honduras.

Schon im Vorfeld des Christbaumverkaufs ist der Verein aktiv geworden. Neben der Weihnachtsbeleuchtung durch Sterne und einem Christbaum am Dorfplatz in Rupertsbuch haben die Gopperer in Workerszell eine Möglichkeit zur besinnlichen Einkehr geschaffen. Auf Anregungen aus der Bevölkerung wurde die lebensgroße Krippe von ihrem angestammten Platz am B13-Kreisel ins Dorf verlegt. Sie steht nun auf dem Platz neben dem Atrium am Feuerwehrhaus und soll zu Wanderungen und Spaziergängen einladen.

von Jonas Schneider (Auszug EK vom 01.12.2020)

Neues aus der Sitzung

Nach Nürnberg, München und Augsburg trifft es nun auch Rupertsbuch.

In der vergangenen Vorstandssitzung hat man sich darauf geeinigt, den traditionellen Weihnachtsmarkt, zum ersten mal in der fast 30-jährigen Geschichte, abzusagen. Die aktuelle Situation rund um steigende Infektionszahlen und die damit verbundenen Auflagen hinsichtlich Hygiene-Konzept sind konträr zum Flair des Rupertsbucher Weihnachtsmarktes. Somit wäre der Markt nicht in seiner gewohnten Art und Weise durchführbar. Von der Absage betroffen ist auch das jährliche Adventssingen in der Pfarrkirche St. Michael in Rupertsbuch, sowie der traditionelle Christbaumverkauf am Sonntag. Um den Bewohnern der umliegenden Ortschaften aber dennoch die Möglichkeit zum Erwerb eines Christbaumes geben zu können, erarbeiten wir momentan im Ausschuss und in Verbindung mit den zuständigen Behörden einen Plan um einen – unter Einhaltung aller geltenden Richtlinien und Pflichten aus dem Infektionsschutzgesetz – Christbaumverkauf in geänderter Art und Weise durchführen zu können. Weitere Infos geben wir schon bald über die üblichen Medien bekannt.

Ebenfalls abgesagt wird die interne Weihnachtsfeier im Waldgasthof Geländer, sowie die jährliche 2-Tages-Skifahrt zusammen mit den Grashopper Grizzlies Ende Januar 2021.

 

D’Gopperer 4 feiern Jubiläum

von Kerstin Kleinhans 

Rupertsbuch – Vor 20 Jahren hat alles bei der Mitgliederversammlung des Stammtisches „d’Gopperer“ angefangen: Die Idee, den bereits etablierten Rupertsbucher Weihnachtsmarkt mit einem Adventssingen in der Pfarrkirche zu verknüpfen, war die Geburtsstunde der heutigen „d’Gopperer 4“. 

Damals noch als Gopperer-Viergesang absolvierten sie beim Adventssingen ihren ersten Auftritt. Seitdem sind 20 Jahre vergangen und die vier Musiker „vom Berg“ haben mit ihrem ganz eigenen Stil, der vielfältige Musikrichtungen umfasst, im heimischen Dialekt die Bühnen des Landkreises – und weit darüber hinaus – erobert. 

Dass die vier Sänger aus dem Goppererland 20 Jahre gemeinsam musizieren und mit mittlerweile fast 400 Auftritten im ganzen Landkreis zahlreiche Fans gewonnen haben, hätten sie sich im Oktober des Jahres 2000 nicht träumen lassen. „Es war in keiner Weise geplant, dass wir nach dem Adventssingen in der Rupertsbucher Kirche, bei dem wir erstmals als Gopperer-Viergesang aufgetreten sind, weitermachen“, erinnert sich Norbert Pfahler, der Mann für die tiefen Töne in der Gruppe (Bassstimme und Kontrabass). 

Nach dem Beschluss ein Adventssingen zu gestalten trafen sich die vier Männer erstmals zur Probe bei Pfahler in Birkhof. Daran denken sie bis heute mit einem Lachen zurück. „Während unserer Probe kam ein Nachbar vorbei und meinte nach kurzem Zuhören trocken: ,Des wird nix’. Da waren wir erstmal ernüchtert“, sind sich die Vier einig. Doch der Nachbar sollte nicht Recht behalten.  Weiterlesen

2. Sitzung 2020

Vergangene Woche traf sich die Vorstandschaft zusammen mit dem Ausschuss zur zweiten Sitzung im Jahr 2020 und auch zur zweiten Sitzung in Pandemiezeiten. Themenschwerpunkte waren diesmal u.a. der Umgang mit den noch ausstehenden Neuwahlen, sowie die Planungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt.

Wie berichtet, musste die für März geplante Mitgliederversammlung mit Neuwahlen corona-bedingt abgesagt werden. Im Ausschuss wurde jetzt die weitere Vorgehensweise definiert. In Abstimmung mit allen Amtsträgern wurde eine Verlängerung der aktuellen Wirkungszeit vereinbart und die Neuwahlen auf das Jahr 2021 geschoben. Ein Wechsel außerhalb der gängigen Versammlungszeiten und Stammtisch-Jahre, hätte zu erheblichen Problemen geführt.

Im zweiten Tagesordnungspunkt wurde der diesjährige Weihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende besprochen. Da aufgrund der aktuellen Situation noch keine wirkliche Planungssicherheit besteht, hat man sich im Ausschuss ein zwei Stufenkonzept diskutiert. In der ersten Stufe sollen jetzt potentielle Marktleute und Standbetreiber angesprochen werden, ob von deren Seite eine Teilnahme denkbar, möglich und auch gewünscht wäre. In der zweiten Stufe soll dann ein Konzept eines Weihnachtsmarktes unter Vorgaben der entsprechend gültigen Regelungen ausgearbeitet werden. Einig war man sich in dem Punkt, dass der traditionelle Christbaumverkauf auf jeden Fall stattfinden wird. Nähere Information hierzu und auch zum Ablauf des Weihnachtsmarktes werden dann im Anschluss an die nächste Sitzung (vsi. Mitte September) bekannt gegeben.

Mit Abstand die Besten

Viele Gopperer stellen sich in der aktuellen Zeit die Frage „Was, wäre, wenn wir heuer im Schöpfel-Cup gespielt hätten?“. Nach dem bescheidenen Abschneiden im Jahr 2019, hatte unser Präsident schon kurz nach der Preisverleihung das Ziel für 2020 abgesteckt. Nichts anderes als der Turniergewinn sollte es sein. Mit dieser Platzierung vor Augen startet dann direkt im Juli 2019 die akribische Vorbereitung. Beginnend mit den theoretischen Taktik-Schulungen im Stammlokal, konnte man schon nach wenigen Wochen erste Ergebnisse erzielen. Die Mannschaft der Gopperer war bestens auf die Spielweise im Turnier eingestellt. Auch die Buchmacher wurden auf diese Jahrzehnt-Mannschaft aufmerksam und in den Wettbüros der Welt stiegen die Quoten zu Gunsten der Gopperer.

Im Bild die diesjährige Mannschaft zum Schöpfel-Cup. (A.d.R.: Da das Turnier nicht stattfinden konnte, musste das Mannschaftsfoto leider ohne Spieler gemacht werden.)

Und dann…. kam alles anders. Ein neuartiger Virus machte die Runde, und die harten Trainungsmühen und der literweise vergossene Schweis schien vergebens, ein Turnier konnte nicht stattfinden. Die Mannschaft der Gopperer war geschockt, so hatte man doch nur auf diese eine Event hintrainiert. Auch die vielzähligen Laktat-Test bestätigten die Fitness, so war die gesamte Mannschaft immer 90% unter der max. Herzfrequenz. Aber es sollte nicht sein und deshalb wird man sich jetzt neue Ziele für das Turnier 2021 stecken müssen. In einem ersten Interview mit dem Gopperer-Präsidenten wurden bislang die Key-Facts für 2021 besprochen. Da man sich nicht nochmal in dieser Art und Weise auf ein Turnier vorbereiten kann, wird man sich für 2021 wohl eher wieder auf die Gaudi konzentrieren, getreu dem olympischen Gedanken „dabei sein ist alles“.

Neues aus der Sitzung

Die Aktivitäten des Stammtisches d’Gopperer sind in der aktuellen Zeit nahezu auf 0 gefahren worden. Wie bereits berichtet musste die alljährliche Generalversammlung mit Neuwahlen auf einen späteren Termin verschoben werden. Auch die Feierlichkeiten zum Mai wurden abgesagt. Im Hintergrund arbeiten wir momentan an der Planung und Ausgestaltung für die noch bevorstehenden Veranstaltungen, soweit diese durchführbar sind. Vergangene Woche fand deshalb die ersten Ausschusssitzung in der Pandemie-Zeit statt. Unter Einhaltung aller notwendigen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen traf man sich im Feuerwehrhaus Workerszell.

Auf der Agenda der Sitzung stand die Durchführung und Machbarkeit des diesjährigen Kabarett im Moierstadl mit Michael Altinger. Aufgrund der aktuell gültigen Richtlinien und Vorgaben für Veranstaltungen entschied man sich einstimmig das Kabarett ersatzlos zu streichen. Die Rückabwicklung der Veranstaltung läuft bereits, gekaufte Tickets werden zurückerstattet.

Als weiteren Punkt wurde der diesjährige Weihnachtsmarkt mit Christbauverkauf besprochen. Die Planungen hierfür werden angestoßen, allerdings immer unter der Prämisse, dass die Veranstaltung entsprechend genehmigungs- und durchführbar ist.