Neues aus der Sitzung

Nach Nürnberg, München und Augsburg trifft es nun auch Rupertsbuch.

In der vergangenen Vorstandssitzung hat man sich darauf geeinigt, den traditionellen Weihnachtsmarkt, zum ersten mal in der fast 30-jährigen Geschichte, abzusagen. Die aktuelle Situation rund um steigende Infektionszahlen und die damit verbundenen Auflagen hinsichtlich Hygiene-Konzept sind konträr zum Flair des Rupertsbucher Weihnachtsmarktes. Somit wäre der Markt nicht in seiner gewohnten Art und Weise durchführbar. Von der Absage betroffen ist auch das jährliche Adventssingen in der Pfarrkirche St. Michael in Rupertsbuch, sowie der traditionelle Christbaumverkauf am Sonntag. Um den Bewohnern der umliegenden Ortschaften aber dennoch die Möglichkeit zum Erwerb eines Christbaumes geben zu können, erarbeiten wir momentan im Ausschuss und in Verbindung mit den zuständigen Behörden einen Plan um einen – unter Einhaltung aller geltenden Richtlinien und Pflichten aus dem Infektionsschutzgesetz – Christbaumverkauf in geänderter Art und Weise durchführen zu können. Weitere Infos geben wir schon bald über die üblichen Medien bekannt.

Ebenfalls abgesagt wird die interne Weihnachtsfeier im Waldgasthof Geländer, sowie die jährliche 2-Tages-Skifahrt zusammen mit den Grashopper Grizzlies Ende Januar 2021.

 

D’Gopperer 4 feiern Jubiläum

von Kerstin Kleinhans 

Rupertsbuch – Vor 20 Jahren hat alles bei der Mitgliederversammlung des Stammtisches „d’Gopperer“ angefangen: Die Idee, den bereits etablierten Rupertsbucher Weihnachtsmarkt mit einem Adventssingen in der Pfarrkirche zu verknüpfen, war die Geburtsstunde der heutigen „d’Gopperer 4“. 

Damals noch als Gopperer-Viergesang absolvierten sie beim Adventssingen ihren ersten Auftritt. Seitdem sind 20 Jahre vergangen und die vier Musiker „vom Berg“ haben mit ihrem ganz eigenen Stil, der vielfältige Musikrichtungen umfasst, im heimischen Dialekt die Bühnen des Landkreises – und weit darüber hinaus – erobert. 

Dass die vier Sänger aus dem Goppererland 20 Jahre gemeinsam musizieren und mit mittlerweile fast 400 Auftritten im ganzen Landkreis zahlreiche Fans gewonnen haben, hätten sie sich im Oktober des Jahres 2000 nicht träumen lassen. „Es war in keiner Weise geplant, dass wir nach dem Adventssingen in der Rupertsbucher Kirche, bei dem wir erstmals als Gopperer-Viergesang aufgetreten sind, weitermachen“, erinnert sich Norbert Pfahler, der Mann für die tiefen Töne in der Gruppe (Bassstimme und Kontrabass). 

Nach dem Beschluss ein Adventssingen zu gestalten trafen sich die vier Männer erstmals zur Probe bei Pfahler in Birkhof. Daran denken sie bis heute mit einem Lachen zurück. „Während unserer Probe kam ein Nachbar vorbei und meinte nach kurzem Zuhören trocken: ,Des wird nix’. Da waren wir erstmal ernüchtert“, sind sich die Vier einig. Doch der Nachbar sollte nicht Recht behalten.  Weiterlesen

2. Sitzung 2020

Vergangene Woche traf sich die Vorstandschaft zusammen mit dem Ausschuss zur zweiten Sitzung im Jahr 2020 und auch zur zweiten Sitzung in Pandemiezeiten. Themenschwerpunkte waren diesmal u.a. der Umgang mit den noch ausstehenden Neuwahlen, sowie die Planungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt.

Wie berichtet, musste die für März geplante Mitgliederversammlung mit Neuwahlen corona-bedingt abgesagt werden. Im Ausschuss wurde jetzt die weitere Vorgehensweise definiert. In Abstimmung mit allen Amtsträgern wurde eine Verlängerung der aktuellen Wirkungszeit vereinbart und die Neuwahlen auf das Jahr 2021 geschoben. Ein Wechsel außerhalb der gängigen Versammlungszeiten und Stammtisch-Jahre, hätte zu erheblichen Problemen geführt.

Im zweiten Tagesordnungspunkt wurde der diesjährige Weihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende besprochen. Da aufgrund der aktuellen Situation noch keine wirkliche Planungssicherheit besteht, hat man sich im Ausschuss ein zwei Stufenkonzept diskutiert. In der ersten Stufe sollen jetzt potentielle Marktleute und Standbetreiber angesprochen werden, ob von deren Seite eine Teilnahme denkbar, möglich und auch gewünscht wäre. In der zweiten Stufe soll dann ein Konzept eines Weihnachtsmarktes unter Vorgaben der entsprechend gültigen Regelungen ausgearbeitet werden. Einig war man sich in dem Punkt, dass der traditionelle Christbaumverkauf auf jeden Fall stattfinden wird. Nähere Information hierzu und auch zum Ablauf des Weihnachtsmarktes werden dann im Anschluss an die nächste Sitzung (vsi. Mitte September) bekannt gegeben.

Mit Abstand die Besten

Viele Gopperer stellen sich in der aktuellen Zeit die Frage „Was, wäre, wenn wir heuer im Schöpfel-Cup gespielt hätten?“. Nach dem bescheidenen Abschneiden im Jahr 2019, hatte unser Präsident schon kurz nach der Preisverleihung das Ziel für 2020 abgesteckt. Nichts anderes als der Turniergewinn sollte es sein. Mit dieser Platzierung vor Augen startet dann direkt im Juli 2019 die akribische Vorbereitung. Beginnend mit den theoretischen Taktik-Schulungen im Stammlokal, konnte man schon nach wenigen Wochen erste Ergebnisse erzielen. Die Mannschaft der Gopperer war bestens auf die Spielweise im Turnier eingestellt. Auch die Buchmacher wurden auf diese Jahrzehnt-Mannschaft aufmerksam und in den Wettbüros der Welt stiegen die Quoten zu Gunsten der Gopperer.

Im Bild die diesjährige Mannschaft zum Schöpfel-Cup. (A.d.R.: Da das Turnier nicht stattfinden konnte, musste das Mannschaftsfoto leider ohne Spieler gemacht werden.)

Und dann…. kam alles anders. Ein neuartiger Virus machte die Runde, und die harten Trainungsmühen und der literweise vergossene Schweis schien vergebens, ein Turnier konnte nicht stattfinden. Die Mannschaft der Gopperer war geschockt, so hatte man doch nur auf diese eine Event hintrainiert. Auch die vielzähligen Laktat-Test bestätigten die Fitness, so war die gesamte Mannschaft immer 90% unter der max. Herzfrequenz. Aber es sollte nicht sein und deshalb wird man sich jetzt neue Ziele für das Turnier 2021 stecken müssen. In einem ersten Interview mit dem Gopperer-Präsidenten wurden bislang die Key-Facts für 2021 besprochen. Da man sich nicht nochmal in dieser Art und Weise auf ein Turnier vorbereiten kann, wird man sich für 2021 wohl eher wieder auf die Gaudi konzentrieren, getreu dem olympischen Gedanken „dabei sein ist alles“.

Neues aus der Sitzung

Die Aktivitäten des Stammtisches d’Gopperer sind in der aktuellen Zeit nahezu auf 0 gefahren worden. Wie bereits berichtet musste die alljährliche Generalversammlung mit Neuwahlen auf einen späteren Termin verschoben werden. Auch die Feierlichkeiten zum Mai wurden abgesagt. Im Hintergrund arbeiten wir momentan an der Planung und Ausgestaltung für die noch bevorstehenden Veranstaltungen, soweit diese durchführbar sind. Vergangene Woche fand deshalb die ersten Ausschusssitzung in der Pandemie-Zeit statt. Unter Einhaltung aller notwendigen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen traf man sich im Feuerwehrhaus Workerszell.

Auf der Agenda der Sitzung stand die Durchführung und Machbarkeit des diesjährigen Kabarett im Moierstadl mit Michael Altinger. Aufgrund der aktuell gültigen Richtlinien und Vorgaben für Veranstaltungen entschied man sich einstimmig das Kabarett ersatzlos zu streichen. Die Rückabwicklung der Veranstaltung läuft bereits, gekaufte Tickets werden zurückerstattet.

Als weiteren Punkt wurde der diesjährige Weihnachtsmarkt mit Christbauverkauf besprochen. Die Planungen hierfür werden angestoßen, allerdings immer unter der Prämisse, dass die Veranstaltung entsprechend genehmigungs- und durchführbar ist.

Absage Mai-Feierlichkeiten

Wie bereits in den sozialen Medien verkündet, haben wir die Mai-Feierlichkeiten für dieses Jahr abgesagt. Davon betroffen ist der traditionelle Tanz in den Mai am 30. April, sowie das Maibaumfest am 01. Mai. Zum Feiern wäre den Gopperern in dieser Zeit vermutlich eh nicht zu Mute. Zumal müssen wir die Regularien der bayrischen Staatsregierung zur Veranstaltungen >50 Personen berücksichtigen, zum Anderen sind wir aber immer noch zu tiefst schockiert über das plötzliche Ableben unseres Stammtischbruders und Ausschussmitglieds Robert Pfefferle.

Skifahrt 2020 – Wilder Kaiser

Am vergangenen Wochenende fand wieder die alljährliche gemeinsame 2-Tages-Skifahrt des Stammtisch d’Gopperer und den Grasshopper Grizzlies aus Sappenfeld, mittlerweile zum dritten Mal in Folge, statt. Nachdem in den vergangenen Jahren, oder sogar im vergangenen Jahrzehnt das Ziel „Ascherwirt im Alpbachtal“ hieß, folgten die Teilnehmer heuer den Rufen des weithin bekannten Bergdoktors am Wilder Kaiser.

Kuchengopperer und Ex-Grillgopperer (Bildmitte) bei der Auffahrt zur Hohen Salve. Im Hintergrund der wilde Kaiser und der Bauernhof der Fam. Gruber.

 

Pünktlich ab 4:30 Uhr standen die zahlreichen Teilnehmer an ihren Haltestellen bereit. Gewohnt routiniert und in bester Linienbusmanier wurden die Gopperer und Grasshopper vom Busfahrer Franz abgeholt, welcher zum ersten Mal als Gesellschafter der Hegenbergschen Bus Cooperation den Ski-Bus steuerte. Nach einem kurzen Stop in Vaterstetten, wurde bereits nach 3h der Busparkplatz Söll am Einstieg der Skiwelt erreicht. Da die Skipässe bereits im Voraus bestellt und ausgeteilt wurden, konnte direkt ohne größere Wartezeit die erste Bergfahrt gestartet werden. Von 55 Teilnehmern war auch eine kleine Abordnung Nicht-Skifahrer mit an Bord. Diese schnappten sich nach einem ausgiebigen Frühschoppen ihre Rodel und machten die Rodelbahnen rund um den Gipfel der Hohen Salve unsicher. Nach einem herrlichen Frühlingstag auf den Skipisten wurde gegen 15 Uhr die traditionelle Gopperer-Busbar aufgebaut. Nach der Apre-Ski-Party wurde die kurze Heimreise ins Hotel angetreten. Diesmal mit einem Novum für alle Teilnehmer. Auf Grund der großen Teilnehmerzahl mussten in diesem Jahr zwei Hotels angemietet werden. So hieß es für 40 Teilnehmer am ersten Halt, raus aus dem Bus und rein ins Hotel. Die anderen 15 Teilnehmer inklusive Busfahrer Franz fuhren dann ins 3km entfernte Wörgl und bezogen dort ihre Zimmer. Anders als von Reiseleiter Stefan Wagner angekündigt, wurden diese nicht mit Champus und Kaviar, sondern mit einem kurzen und knackigen „Dobryy den‘, ich nix deutsch!“ begrüßt. Auch gegenüber diverser Aussagen aus Hotel 1, die Gopperer würden im 4-Sterne-Superior Hotel residieren, muss an dieser Stelle gesagt werden, es befanden sich auch 2 Grasshopper unter den Bewohner im Hotel 2, welches nach offiziellen Maßstäben keinen Stern verdient hätte.

Großer Andrang herrschte an den Liftstationen der Skiwelt am Samstag.

 

Nachdem alle Teilnehmer ihre Zimmer bezogen hatten, machte man sich frisch für das Abendessen. Hierfür war im Hotel 1 des gesamte Restaurant inkl. Nebenzimmer für alle Teilnehmer reserviert. Es gab Burgunder-Braten mit Beilage und als Nachspeise eine Schoko-Creme. Nach langen und ausgiebigen Gesprächen machte sich die Reisegruppe aus Wörgl dann wieder auf den Heimweg zum Hotel. Eine kleinere Abordnung besuchte noch die Bar Onxy. Gopperer Tobias Eichiner hatte hierfür extra die VIP-Lounge bei seinem alten bekannten George Blacky reserviert. Im Anschluss ging eine noch kleinere Abordnung in den Tanzstadl Partymaus in Wörgl. Ein Kuchen-Gopperer verneinte hier allerdings eine Tanzaufforderung einer österreichischen Schönheit mit den Worten „äh nein, du, ich hab doch einen Holzfuß“ und humpelte sichtlich gezeichnet von der Tanzfläche. Es war 02:30 Uhr bis auch der letzte Gopperer dann sein Bett gefunden hatte und es stand eine kurze Nacht bevor.

Pünktlich um 07:00 Uhr klingelte der Wecker und die Gopperer und Grasshopper besuchten jeweils in beiden Hotels die Frühstücksräume. An dieser Stelle kann leider über die Qualität des Frühstücks im Haus 1 nichts geschrieben werden. Haus 2 hatte wie üblich Semmel von vorgestern, Analog-Käse und Pressfleischschinken. Um kurz vor 10 Uhr konnte dann schon wieder die erste Bergfahrt gestartet werden. Anders als angekündigt bekamen die Gopperer  und Grasshopper einen herrlichen Frühlingstag in den Bergen. Gegen 16 Uhr wurde dann die Heimreise angetreten. Bereits um 22:00 Uhr waren wieder alle Teilnehmer zuhause bei ihren Liebsten.

 

 

Neues aus der Sitzung

Vergangene Woche trafen sich der Präsident mit Vorstandschaft und die Beisitzer zur ersten Ausschusssitzung im Jahr 2020. Die Sitzung fand im Florianstüberl der FF Workerszell statt. Der Elternbeirat des Kindergarten St. Anna hatte dankenswerter Weise eine Brotzeit spendiert, da es im Rahmen des Hüttenauf- und Abbaus zu einem Missverständnis gekommen ist. An dieser Stelle stellvertretend ein „Herzliches Dankeschön“ an Karin Heiss.

Auf der Agenda der einberufenen Sitzung stand ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen des Stammtisches. Dabei besonders hervorgehoben wurde der Besucheransturm des Weihnachtsmarktes 2019. Präsident Daniel Schwäbl zeigte sich sehr zufrieden mit dem erzielten Ergebnis und konnte voller Freude die Spendensumme von 2000€ an die Aktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ des Donaukurier verkünden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde auch das Jahresprogramm 2020 besprochen. Erster Höhepunkt des Stammtisches wird die zusammen mit den Grasshoppern ausgetragene 2-Tages-Skifahrt nach Söll am Wilden Kaiser, welche bereits seit Wochen restlos ausgebucht ist. Zweiter Höhepunkt des Jahres wird am 13.3 die Generalversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Breitenhuber. Erstmals in der Geschichte der Gopperer findet vor der Versammlung eine Kirche für alle Lebenden und verstorbenen Mitglieder, insb. für den 2019 gestorbenen Stammtischbruder Karl Schlamp statt.

Den April verabschieden wir wieder mit dem traditionellen Tanz in den Mai, sowie den 1. Mai-Feierlichkeiten am Maibaum in Rupertsbuch.

Für den diesjährigen Kabarettabend am 17.07 konnte der aus Rundfunk und Fernsehen bekannte Kabarettist Michael Altinger gewonnen werden. Informationen zum Vorverkauf folgen Ende März hier auf dieser Seite.

Weitere Termine im Überblick:

  • Juni 2020: Liveübertragung der Spiele der deutschen Nationalmannschaft anlässlich der EM 2020
  • Juli 2020: Sommernachtsfest für alle Mitglieder und Familien des Stammtisches
  • Oktober 2020: Mitgliederversammlung
  • Dezember 2020: Weihnachtsmarkt

Das Christkind selbst nahm Wünsche an

Bericht vom Donaukurier (11.12.2019)

Geschäftiges Treiben, von Glühwein geschwängerte Luft und gute Laune: Beim Weihnachtsmarkt, den der Stammtisch D’Gopperer bereits zum 26. Mal mit viel Liebe zum Detail veranstaltet hatte, konnten die Besucher wieder allerhand entdecken und erleben. Und die Gäste kamen in großer Zahl, so dass zwischenzeitlich der Glühwein ausging und nachgeordert werden musste.

Christkind Sarah Schneider mit den Gopperer Engeln (Foto: Andreas Spreng)

Neben der Weihnachtsbäckerei, die vom Pfarrgemeinderat betrieben wurde, gab es wieder die bekannte Christkindlstube, in der die Kinderherzen höher schlugen, wenn sie ihren Wunschzettel dem Christkind höchstpersönlich in die Hand drücken konnten. Sarah Schneider, umrahmt von Gopperer-Töchtern als Engel, stellte in diesem Jahr wiederum das Christkind dar. Viele schön gewachsene Christbäume wechselten den Besitzer, und zur Unterhaltung der Besucher trugen die Bläsergruppe Bergmann, die Flötengruppe der Schule Schernfeld, die Kindergartenkinder aus Rupertsbuch, der Gopperer Kinder- und Jugendchor sowie die Stadtkapelle Eichstätt bei.

Die geschmackvoll gestalteten Verkaufsstände luden zum Bummeln, Staunen und Aussuchen von Weihnachtsgeschenken ein. Auch der heilige Nikolaus, dargestellt von Florian Heieis, freute sich über die vielen Gäste, hatte für alle Kinder Süßigkeiten dabei und bedankte sich bei den vielen Marktleuten, die schon viele Jahre gerne nach Rupertsbuch kommen. Der Erlös des Weihnachtsmarktes und die Spenden beim Adventssingen kommen in diesem Jahr der Aktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ des DONAUKURIER zugute.

Blick von der Empore der Pfarrkirche auf den Gopperer Chor (Foto: Michael Rucker)

Viele Mitwirkende, meist aus der Pfarrei stammend, gestalteten auch wieder das Adventssingen in Rupertsbuch, das heuer im traditionell-bayerischen Stil stattfand. Den Auftakt bildete das Bläserquintett Pfefferle zunächst außerhalb der Pfarrkirche St. Michael und auch im offiziellen Programm mit sowohl getragenen als auch rhythmischen-dynamischen Stücken und strahlendem Klang. Erstmals a cappella mit neuer Leitung präsentierte der Männerchor der Pfarrei Rupertsbuch die zwei dreistimmigen Lieder „Jetzt fangen wir zum Singen an“ und „Nun es nahen sich die Stunden“. Stefanie Biehler dirigierte souverän den Männerchor, der seine Premiere mit Bravour bestand.

Eine tragende Säule in Rupertsbuch ist der rund 35-köpfige gemischte Goppererchor unter der Leitung von Hans Hüttinger, der mit einigen neuen Gesichtern und drei Liedern aufwartete und aufs Neue überzeugte. Nicht wegzudenken ist der Gopperer Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Magdalena Bauer, der unterstützt von Konrad Wagner an der Gitarre mit zwei Liedern und frischen Stimmen die Zuhörer entzückte. Daniel Schwäbl mit seiner Steirischen und Gerhard Poralla junior an der Gitarre zauberten erstmal mit zwei Stücken einen sehr stimmigen Zusammenklang. Die Gopperer4 und die Bergsängerinnen steuerten je ein Lied bei, taten sich aber auch zusammen zu dem Lied „Vom Himmi oba da fallt a Stern“ und wurden von Helga Gabler an der Zither begleitet. Herbert Heieis trug den Text von „Im Wald is‘ so staad“ sehr einfühlsam vor, begleitet von Akkordeon, Schlagzeug, Gitarre und Zimbeln.

Bei der gesungenen Erzählung „Geh Sepperl pack dei Bünderl zamm“ glänzten Lieselotte Heieis und Josef Breitenhuber als Gesangsolisten, unterstützt von einer Abordnung des Männer- und des Kinderchores. Eine besonders originelle Form der Herbergssuche erzählten und sangen Stefan Wagner, Magdalena Bauer und Jonas Schneider sehr eindrucksvoll: Die vergebliche Suche des heiligen Paares nach einer Unterkunft spielte sich in Eichstätt bei bekannten Wirtshäusern ab.

Die Jugendgruppe Animaris bestehend aus vier jungen Damen brachte das A-cappella-Lied „Ihr Hirten erwacht“ zu Gehör, wobei sie von zwei Männerstimmen sehr einfühlsam unterstützt wurde. Animaris brachte auch die Blockflöten bei dem Stück „Ich steh an deiner Krippe hier“ zum Erklingen. „Die Herbergssuche geht weiter, Christus möchte noch immer angenommen werden“, sagte Pfarrer Franz Remberger, der begrüßte und den abschließenden Segen gab, bevor das gemeinsame Lied „Macht hoch die Tür“ den Abschluss des beeindruckenden und gelungenen Singens und Musizierens bildete.

Die Krippenausstellung im Heuboden des Schöpfelanwesens (Foto: Michael Rucker)

26. Weihnachtsmarkt

Am 2. Advent-Wochenende findet wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt des Stammtisch d’Gopperer in Rupertsbuch statt.

Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 7.12.19 um 18:00 Uhr mit dem traditionellen Adventssingen in der Pfarrkirche St. Michael in Rupertsbuch. Im Anschluss klingt der Abend bei Glühwein, Punsch und weihnachtlichen Weisen am ehemaligen Schulhof in Rupertsbuch aus.

Der Sonntag, 08.12.19 startet wieder mit dem Christbaumverkauf. Im Anschluss öffnet der Weihnachtsmarkt mit zahlreichen Verkaufsständen seine Pforten. Heuer gibts es u.a. wieder eine Weihnachtsbäckerei, der Besuch des Christikinds und div. musikalischen Darbietungen. Gegen 16 Uhr erwarten wir den Hl. Nikolaus.

Ebenfalls während der gesamten Öffnungszeit findet heuer auch wieder eine Krippenausstellung statt.

Die Einnahmen des Weihnachtsmarktes werden wir wieder an eine soziale Einrichtung aus der Region spenden.