Skifahrt 2020 – Wilder Kaiser

Am vergangenen Wochenende fand wieder die alljährliche gemeinsame 2-Tages-Skifahrt des Stammtisch d’Gopperer und den Grasshopper Grizzlies aus Sappenfeld, mittlerweile zum dritten Mal in Folge, statt. Nachdem in den vergangenen Jahren, oder sogar im vergangenen Jahrzehnt das Ziel „Ascherwirt im Alpbachtal“ hieß, folgten die Teilnehmer heuer den Rufen des weithin bekannten Bergdoktors am Wilder Kaiser.

Kuchengopperer und Ex-Grillgopperer (Bildmitte) bei der Auffahrt zur Hohen Salve. Im Hintergrund der wilde Kaiser und der Bauernhof der Fam. Gruber.

 

Pünktlich ab 4:30 Uhr standen die zahlreichen Teilnehmer an ihren Haltestellen bereit. Gewohnt routiniert und in bester Linienbusmanier wurden die Gopperer und Grasshopper vom Busfahrer Franz abgeholt, welcher zum ersten Mal als Gesellschafter der Hegenbergschen Bus Cooperation den Ski-Bus steuerte. Nach einem kurzen Stop in Vaterstetten, wurde bereits nach 3h der Busparkplatz Söll am Einstieg der Skiwelt erreicht. Da die Skipässe bereits im Voraus bestellt und ausgeteilt wurden, konnte direkt ohne größere Wartezeit die erste Bergfahrt gestartet werden. Von 55 Teilnehmern war auch eine kleine Abordnung Nicht-Skifahrer mit an Bord. Diese schnappten sich nach einem ausgiebigen Frühschoppen ihre Rodel und machten die Rodelbahnen rund um den Gipfel der Hohen Salve unsicher. Nach einem herrlichen Frühlingstag auf den Skipisten wurde gegen 15 Uhr die traditionelle Gopperer-Busbar aufgebaut. Nach der Apre-Ski-Party wurde die kurze Heimreise ins Hotel angetreten. Diesmal mit einem Novum für alle Teilnehmer. Auf Grund der großen Teilnehmerzahl mussten in diesem Jahr zwei Hotels angemietet werden. So hieß es für 40 Teilnehmer am ersten Halt, raus aus dem Bus und rein ins Hotel. Die anderen 15 Teilnehmer inklusive Busfahrer Franz fuhren dann ins 3km entfernte Wörgl und bezogen dort ihre Zimmer. Anders als von Reiseleiter Stefan Wagner angekündigt, wurden diese nicht mit Champus und Kaviar, sondern mit einem kurzen und knackigen „Dobryy den‘, ich nix deutsch!“ begrüßt. Auch gegenüber diverser Aussagen aus Hotel 1, die Gopperer würden im 4-Sterne-Superior Hotel residieren, muss an dieser Stelle gesagt werden, es befanden sich auch 2 Grasshopper unter den Bewohner im Hotel 2, welches nach offiziellen Maßstäben keinen Stern verdient hätte.

Großer Andrang herrschte an den Liftstationen der Skiwelt am Samstag.

 

Nachdem alle Teilnehmer ihre Zimmer bezogen hatten, machte man sich frisch für das Abendessen. Hierfür war im Hotel 1 des gesamte Restaurant inkl. Nebenzimmer für alle Teilnehmer reserviert. Es gab Burgunder-Braten mit Beilage und als Nachspeise eine Schoko-Creme. Nach langen und ausgiebigen Gesprächen machte sich die Reisegruppe aus Wörgl dann wieder auf den Heimweg zum Hotel. Eine kleinere Abordnung besuchte noch die Bar Onxy. Gopperer Tobias Eichiner hatte hierfür extra die VIP-Lounge bei seinem alten bekannten George Blacky reserviert. Im Anschluss ging eine noch kleinere Abordnung in den Tanzstadl Partymaus in Wörgl. Ein Kuchen-Gopperer verneinte hier allerdings eine Tanzaufforderung einer österreichischen Schönheit mit den Worten „äh nein, du, ich hab doch einen Holzfuß“ und humpelte sichtlich gezeichnet von der Tanzfläche. Es war 02:30 Uhr bis auch der letzte Gopperer dann sein Bett gefunden hatte und es stand eine kurze Nacht bevor.

Pünktlich um 07:00 Uhr klingelte der Wecker und die Gopperer und Grasshopper besuchten jeweils in beiden Hotels die Frühstücksräume. An dieser Stelle kann leider über die Qualität des Frühstücks im Haus 1 nichts geschrieben werden. Haus 2 hatte wie üblich Semmel von vorgestern, Analog-Käse und Pressfleischschinken. Um kurz vor 10 Uhr konnte dann schon wieder die erste Bergfahrt gestartet werden. Anders als angekündigt bekamen die Gopperer  und Grasshopper einen herrlichen Frühlingstag in den Bergen. Gegen 16 Uhr wurde dann die Heimreise angetreten. Bereits um 22:00 Uhr waren wieder alle Teilnehmer zuhause bei ihren Liebsten.